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Pressespiegel 

 

Artikel vom 18.02.2009

Gemalte Glücksgefühle

Unter dem Titel "Natur - Faszination des Augenblickes" steht die aktuelle Ausstellung in Leibs Heisje in Limbach. Die Arbeiten von Bernd Fahr sind sehr farbenfroh. Großer Andrang herrschte bei der Ausstellungseröffnung. Die Aquarelle des Wahl-Homburger zeigen überwiegend Landschaften und Blumen und bestechen durch ihre Klarheit.

 Limbach. Bernd Fahrs Bildsprache ist einfach. Wer im Zusammenhang mit seinen Aquarellen "einfach" allerdings mit "einfältig" gleichsetzen will, der irrt. Fahr bedient sich zwar gewohnter Technik, seine gediegenen Abbildungen aus der Natur sind dabei aber ungewohnt farbenprächtig.

 Seit dem vergangenen Freitag zeigt Leibs Heisje in Limbach eine Auswahl von Fahrs Arbeiten. Fahr bedient sich seit acht Jahren der Malerei als Ausdruck seiner Kreativität, ein anderes Medium kam für den Wahl-Homburger nicht in Frage. "Ich bin nicht so der Techniker. Ein Freund von mir ist Fotograf und ich bewundere, was er auf die Platte bringt. Für mich wäre die Fotografie aber viel zu kompliziert." Das mag so mancher beim Anblick von Fahrs Landschafts- und Blumenaquarellen als Glücksfall bezeichnen, so gekonnt bildet der Maler seine Eindrücke ab. "Früher habe ich gar nicht geglaubt, dass ich malen kann. Es kam alles eher aus dem Bauch. Heute verschafft mir die Kunst echte Glücksgefühle."

Genau die teilten viele der Besucher der Vernissage am vergangenen Freitag. Der Vorsitzende des ASB im Saarpfalzkreis und Hausherr in Leibs Heisje, Frank John, betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung solcher Ausstellungen für die Arbeit in Limbach. "Wir wollen auf diesem Weg für Momente der Begegnung hier sorgen."

Dieses Angebot hatten viele Freunde der Malerei von Bernd Fahr genutzt, zeitweise war im kleinen Ausstellungsraum der ASB-Einrichtung kein Durchkommen mehr.

Fahr nutzte die Gelegenheit, seine Arbeit auch im Wort seinen Gästen nahe zu bringen - auch wenn viele Werke in ihrer Klarheit kaum weiterer Erläuterungen bedurften. Und noch etwas lag Fahr, eine aktuelle Diskussion aufgreifend, am Herzen. "Ich male seit fünf Jahre bei der Kunstschule Artefix. Deswegen ist es mir heute auch wichtig, für diese Einrichtung, die ja finanzielle Schwierigkeiten hat, eine Lanze zu brechen."

Mit der Werkschau in Limbach wagt sich Fahr zum zweiten Mal in die Öffentlichkeit, das Lampenfieber ist noch ein stetiger Begleiter. "Beim ersten Mal habe ich mit einer Malfreundin gemeinsam ausgestellt, da konnten wir uns noch gegenseitig festhalten. Zu dieser zweiten Ausstellung bin ich dagegen mit weichen Knien gekommen", gestand Fahr am Rande der Ausstellungseröffnung.

Bis auf weiteres ist Bernd Fahrs Ausstellung "Natur - Faszination des Augenblickes" im Limbacher Leibs Heisje zu sehen, später im Jahr soll eine Ausstellung im Homburger Forum folgen. 

 

Foto: Thorsten Wolf   

Bernd Fahr nutzte die Vernissage zu seiner Ausstellung in Leibs Heisje in Limbach auch zum Dialog mit den Gästen.